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Kann man eine Bachelorarbeit/Masterarbeit wiederholen?

Die Frage nach der Wiederholbarkeit einer nicht bestandenen Bachelor- beziehungsweise Masterarbeit kann grundsätzlich mit Ja beantwortet werden, ist jedoch im Einzelfall von der Prüfungsordnung der jeweiligen Hochschule abhängig. Daher ist die Prüfungsordnung die verlässlichste und einzig maßgebliche Informationsquelle.

Die Prüfungsordnung studieren

In der Prüfungsordnung der Hochschule sind alle möglichen Eventualitäten, die im Zusammenhang mit dem Studium als Solches und der Abschlussarbeit stehen sowie die daraus resultierenden Maßnahmen genauestens festgehalten. Meist existiert für die Erstellung der Bachelor- beziehungsweise Masterarbeit gar ein gesonderter Paragraf, in dem Durchführung, Zeit und Betreuung der Arbeit genauestens geregelt sind. Hier findet sich immer auch ein Absatz, wie zu verfahren ist, wenn die Abschlussarbeit mit der Note „nicht ausreichend“ bewertet wurde.

Besonders beachtet werden sollte, ob in der Prüfungsordnung eine Trennung zwischen dem schriftlichen und dem mündlichen Teil der Abschlussprüfung vorgesehen ist. Da beide Prüfungen unabhängig voneinander stattfinden, ist zwar zumeist davon auszugehen, dass nicht bestandene Teilprüfungen einzeln wiederholt werden können, jedoch sollte im Zweifel oder bei unklarer Regelung in der Prüfungsordnung beim zuständigen Prüfungsausschuss nachgefragt werden. Dieser ist in der Lage, eine verbindliche Auskunft darüber zu erteilen, wie in solch einem Fall zu verfahren ist.

In der Regel eine Wiederholung möglich

Die meisten Hochschulen gewähren den Studierenden für ihre Abschlussarbeit einen Wiederholungsversuch. Nach Erhalt der Bescheinigung über die nicht bestandene Erstprüfung kann der Studierende die Wiederholungsprüfung beim Dekanat beziehungsweise Prüfungsausschuss beantragen und sich dann meist auch einen neuen Betreuer auswählen. Studenten, die ihre Abschlussarbeit im Rahmen eines Praktikums geschrieben haben, brauchen dies jedoch nicht zu wiederholen.

Der Wechsel der Hochschule bringt in der Regel keine neuen Versuche für die Abschlussarbeit mit sich, solange man nicht das Studienfach wechselt. Teilleistungen aus dem Studium können jedoch auch ohne bestandene Abschlussprüfungen in anderen Studienfächern mit eingebracht werden.

Wiederholungsmöglichkeiten durch entschuldbaren Ausfall

Konnte der Studierende die Abschlussarbeit aufgrund eines ihm nicht zu vertretenden Umstandes nicht fertigstellen, wird zunächst einmal geprüft, ob eine Verlängerung der Abgabefrist möglich ist. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, gibt es je nach Hochschule unterschiedliche Auslegungsregeln, welche in der Prüfungsordnung festgehalten sind.

Manche Hochschulen schließen den Krankheitsfall vollständig aus, die Arbeit gilt dann als nicht bestanden und kann normal wiederholt werden. Andere wiederum akzeptieren entsprechende amtsärztliche Atteste und werten den ersten Prüfungsversuch als nicht vorgenommen. An dieser Stelle ist wieder der Inhalt der Prüfungsordnung maßgeblich.

Fazit

Grundsätzlich kann eine Bachelor-/Masterarbeit einmal wiederholt werden. Alle Regelungen dazu sollten sich in der Prüfungsordnung der Hochschule wiederfinden, im Zweifel kann das Dekanat beziehungsweise der Prüfungsausschuss eine verbindliche Aussage zu Fragen geben. Auch bezüglich Ausnahmefällen ist auf diese Art und Weise zu verfahren.



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