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BaföG-Antrag: Infos und Tipps

Hinter dem Kürzel BAföG verbirgt sich das Bundesausbildungsförderungsgesetz – dieses verspricht jedem die Möglichkeit, eine weiterführende Ausbildung abzulegen, ohne sich durch finanzielle Gründe hindern lassen zu müssen. Von den Eltern oder etwaigen Ehegatten kann nicht erwartet werden, das Studium oder die Ausbildung eines Kindes oder Partners finanziell zu tragen. Auch der Betroffene selbst verfügt selten über die Mittel, seine Weiterbildung selbst finanziell zu stemmen. Deswegen verteilt der Staat Unterstützung nach dem BAföG an Studierende oder Auszubildende, die dabei auf finanzielle Hilfe angewiesen sind.

Rund um den Antrag

Leistungen nach dem BAföG muss jeder Interessent selbstständig beantragen. Die Formulare gibt es auf den offiziellen Seiten der Bundesrepublik rund um das Thema, aber auch in den zuständigen Stellen. Für ein Hochschulstudium wäre dies das Studentenwerk. Wer sich an einer anderen Bildungseinrichtung weiterbildet, sollte gesondert nachfragen, wo der BAföG-Antrag gestellt werden muss.
Für gewöhnlich kümmern sich Studierende selbst um ihren Antrag. Er ist nicht schwer auszufüllen, die meisten Informationen kennt der Antragsteller selbst. Ein Teil des Antrags befasst sich allerdings auch mit den Einkünften der Eltern – diese werden benötigt, um die Höhe der Förderung zu bestimmen. Deswegen empfiehlt es sich, frühzeitig mit den Eltern über den Antrag zu sprechen. Wenn diese ihren Kindern keine direkte Auskunft über ihre Einkünfte geben möchten, können sie den Antrag auch für das Kind stellen und die betreffenden Angaben machen, ohne dass das Kind diese erfahren muss.

Tipps für den Antrag

Da vor allem zu Studienbeginn sehr viele BAföG-Anträge gestellt werden, kann es vorkommen, dass der eigene Antrag in der schieren Masse versinkt und lange keine Rückmeldung kommt. Das darf nicht passieren, denn ansonsten gerät der Studierende in finanzielle Probleme. Deshalb sollten Anträge ausgefüllt werden, sobald man weiß, wo man studieren wird. Zieht sich die Genehmigung des Antrags trotzdem hin, kann man einen Vorschuss von bis zu 360€ beantragen. Das ergibt durchaus Sinn, wenn klar ist, dass der Bescheid erteilt wird, aber aus verschiedenen Gründen – beispielsweise aufgrund des Verwaltungsaufwandes – lange Zeit kein endgültiger Bescheid über die BAföG-Leistungen erstellt werden kann. Meist genügt ein kurzer Anruf beim Studentenwerk.



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