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BaföG und Fachrichtungswechsel

Gerade junge Menschen überlegen sich wichtige Entscheidungen im Leben im Nachhinein anders. Das gilt auch für das Studium. Einige merken, dass ihre Leistungen nicht so gut sind wie erwartet, dass sie schwerwiegende Probleme beim Lernen haben oder ihnen das Fach einfach nicht liegt.
Anstatt weiterzumachen, sollte man darüber nachdenken, einen Fachrichtungswechsel vorzunehmen.
Wer finanzielle Unterstützung nach dem BAföG für sein Studium erhält, wird sich diesen Schritt jedoch zweimal überlegen. Schließlich muss dem zuständigen Amt alles gemeldet werden, was eine Veränderung des Leistungsbezugs mit sich bringen könnte – und dazu gehört auch der Fachrichtungswechsel. Er ist allerdings problemlos möglich, wenn dabei ein paar Regeln eingehalten werden.

Was muss beim Fachrichtungswechsel beachtet werden?

Wichtig ist, dass der Wechsel der Studienrichtung spätestens nach dem 3. Fachsemester vorgenommen wurde. Je früher man sich für den Schritt entscheidet, desto besser bewertet das zuständige Amt die Entscheidung. Beim Wechsel muss außerdem ein Grund angegeben werden, der gesetzlich als solcher anerkannt ist – der Beschluss ist allerdings nicht schwer zu begründen. Wer angibt, dass er seine Eignung falsch eingeschätzt hat oder Interesse für ein anderes Studienfach entwickelt hat, wird auch nach dem Fachrichtungswechsel weiter gefördert.
Möglich sind auch mehrere Fachwechsel oder ein Wechsel nach einem späteren Semester. Wichtig ist beim Wechsel im späteren Semester, dass ein triftiger Grund angegeben werden muss. Je später man abbricht, desto schwieriger wird der Wechsel allerdings: Denn es kommt dadurch zu einer Verlängerung der Studienzeit, sodass das Ende des Studiums unter Umständen nicht mehr finanziell gefördert werden kann. Wenn möglich, sollte man bereits erbrachte Leistungen in den neuen Studiengang mitnehmen, damit sich die Studienzeit nicht deutlich verlängert.

Wirkt sich ein Fachrichtungswechsel auf die Höhe der BAföG-Leistungen aus?

Ein Studienwechsel hat immer negative Folgen auf die Höhe der BAföG-Sätze. Es wird zwar darauf geachtet, dass der Studierende von dem Geld leben kann – dennoch senkt sich der Satz mit jedem Fachrichtungswechsel. Gefährlich wird es, wenn das Studium nicht mehr finanziell gefördert werden kann, da die Regelzeit überschritten wurde.



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