Die wichtigste Formalität vorab: Die Bewerbungsfristen müssen unbedingt beachtet werden. Wer hier zu spät kommt, verliert ein Semester. Man kann sich zum Sommer- und zum Wintersemester bewerben.
Teilweise nehmen Universitäten neue Studenten nur noch zum Wintersemester auf – abgestimmt auf die Abiturtermine der kommenden Studentenkohorte. In der Regel muss man sich bis Mitte Juli für das Wintersemester bewerben. Die ZVS setzt den 15. Januar für das Sommersemester und den 15. Juli für das Wintersemester als letzten möglichen Bewerbungstag.

Stimmen die Voraussetzungen?

Um sich Enttäuschungen und Zeitverluste zu ersparen, sollte man wissen, welche Voraussetzungen die jeweilige Universität oder Hochschule für einen bestimmten Studiengang hat. Das können beispielsweise bestimmte sprachliche Kenntnisse oder bestimmte Praktika sein.
Wichtigste Voraussetzung ist natürlich die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Neben der Kopie des Personalausweises gehört eine Kopie dieses Dokumentes auf jeden Fall in den Umschlag. Dazu kommen der Versicherungsnachweis einer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse und das korrekt und vollständig ausgefüllte Antragsformular der jeweiligen Bildungsstätte. Ergänzend müssen Belege über besondere Fremdsprachenkenntnisse, Praktika, Nachweise über eventuell schon belegte Studien samt Leistungsnachweisen und eventuell Ergebnisse von Eignungstests beigelegt werden. Wer sich an einer Kunsthochschule bewirbt, darf auch die Mappe mit den eigenen Arbeiten nicht vergessen. Geht es um die Aufnahme in einen Master-Studiengang, ist neben allen anderen Dokumenten auch der Nachweis des Bachelor-, Diplom- oder Magisterabschlusses wichtig.

Persönliches Erscheinen

In einigen Fällen verlangen die Hochschulen, dass Bewerber ihre Unterlagen persönlich abgeben. Je nach Entfernung vom Wohnort kann das problematisch sein. Möglicherweise, da muss man sich erkundigen, kann man seine Unterlagen durch eine Vertrauensperson übergeben lassen.
Wichtig ist, dass die Unterlagen in sauberen, beglaubigten Kopien und vollständig vorliegen. Eselsohren und Fettflecke machen schon im Vorfeld keinen guten Eindruck. Also lasse man etwas Vorsicht walten und stecke die Unterlagen in eine Schutzhülle, bevor man sie im Umschlag der Post übergibt.

Kleine Formfehler – große Auswirkungen

Es ist wirklich wichtig, die Formvorgaben vor dem Absenden der Bewerbung noch einmal gründlich durchzulesen. Denn sonst kann es sehr ärgerlich sein, wenn man aufgrund einer fehlenden Unterschrift oder einem Häkchen zu wenig die Unterlagen mit der Aufforderung, die Unterlagen erneut komplett zuzusenden, zurück erhält. Und wenn man bis kurz vor dem Bewerbungsende am 15.Januar fürs Sommersemester oder am 15.Juni fürs Wintersemester gewartet hat, kann man sich erstmal überlegen, was man mit dem halben Jahr bis zur nächsten Bewerbung macht.


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