Endlich, das Abitur ist geschafft, da steht auch schon das nächste große Abenteuer vor der Tür – die Uni. Doch welche soll es da sein? XY-Uni oder vielleicht doch Elite? Da ist guter Rat teuer. Interessant ist auch die Frage, an wie vielen Universitäten und Hochschulen man sich am besten bewirbt. Die einen schicken einen ganzen Stapel raus in Welt, die anderen haben ihren Favoriten schon lange ins Auge gefasst.

Der Studiengang

Wie einfach es ist, seine Wunschuni auch besuchen zu können, hängt nicht nur von den Noten, sondern viel mehr noch vom Studiengang ab. Fachbereiche, wie Design, Informatik und Medizin weisen meistens einen hohen NC (Numerus Clausus) auf, die Plätze sind also stark begrenzt. Zudem werden oft Motivationsschreiben, Einstufungstest und persönliche Gespräche verlangt. Um wirklich eine Chance zu haben, sollte man ein breites Uni-Angebot in Anspruch nehmen und sich an mehreren Hochschulen bewerben.
Anders sieht es bei den NC-freien Studiengängen aus, diese sind von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich und es reicht oft die reine Einschreibung für das nächste Semester. In diesem Fall ist es nicht nötig, sich an mehreren Universitäten einzuschreiben, da der Platz eh schon gesichert ist.

Eine sichere Nummer

Auch wenn es eine bestimmte Wunschuni gibt, schadet es nicht, sich auch an anderen Hochschulen zu bewerben. Bekommt man mehrere Zusagen, hat man die freie Wahl und mit ein wenig Glück ist auch der Favorit dabei.

Aufs Ganze gehen

Kommt nun trotz einer Absage der bevorzugten Uni keine andere Frage, muss das noch nicht das Ende der akademischen Laufbahn sein. Viele Plätze werden von den Bewerbern nicht bestätigt und so greift das Nachrückverfahren. Falls nicht bereits im Antwortschreiben festgehalten, genügt schon ein kurzer Anruf beim Prüfungsamt der Hochschule, um seinen Rang zu erfahren. Hinzukommt, dass viele Bewerber auch im letzten Moment noch absagen und die Hörsäle leer bleiben. Auch hier bietet es sich an, noch einmal nachzufragen, ob es freie Plätze gibt, selbst dann, wenn das Semester bereits begonnen hat. Ansonsten bleibt nur noch, Wartesemester in Kauf zu nehmen, sich durch Praktika, Ausbildung und Arbeit weiter zu qualifizieren und im nächsten Jahr einen neuen Versuch zu starten.


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