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Dein Wegweiser durch den Studienalltag

Wie finde das richtige Studienfach für mich heraus?

Immer wieder wird seitens der Politik die hohe Anzahl von Studienabbrechern an deutschen Universitäten beklagt. Die Ursachen sind vielfältig und lassen sich irgendwo im weiten Feld zwischen Hochschulalltag und persönlichen Befindlichkeiten festmachen.
In den meisten Fällen bedeutet der Studienabbruch einen schmerzhaften Einschnitt in die Lebensplanung der jungen Menschen.

Geplatzte Träume

Filtert man die Gründe für den Studienabbruch durch, dann finden sich drei für das vorliegende Thema symptomatische Antworten: “Den Studiengang hatte ich mir anders vorgestellt.” “Der Stress war für mich zu groß.” “Ich glaube, das Fach ist doch nicht mein Ding.”
Diese persönlichen Aussagen lassen sich allgemeiner ausdrücken: mangelnde Information über das Studium; falsche Einschätzung der eigenen Begabung; mangelnde Selbstdisziplin oder mangelnde (Selbst-)Motivation oder fehlende Stressresistenz angesichts von Leistungsdruck und Prüfungsmarathon.

Die Vor-Entscheidung

In allen genannten Fällen ließe sich der Studienabbruch im Vorfeld vermeiden. Der Studienverlauf und die Studieninhalte an den jeweiligen Hochschulen lassen sich schon vor Studienbeginn einsehen. In vielen Fällen muss der Bewerber einen Eignungstest bestehen, so dass auch hier ein Ausleseeffekt eintritt, der vielleicht unerfreuliche Grenzen zieht, aber zumindest Zeit erspart.
Es gibt eine ganze Reihe von Tests, die helfen, eigene Begabungen zu erkennen und diese in Bezug zu einem Studium zu setzen. Einige Hochschulen bieten solche Tests im Internet an, Schulen und Arbeitsagenturen haben ebenfalls Beratungsangebote oder man greift zu einem entsprechenden Ratgeber in Buchform.
Ein Praktikum ist oft für ein Studium an Fachhochschulen notwendig, auch dies ist schon eine Art von Eignungstest.
Man mag über das Thema “Motivationsschreiben” geteilter Ansicht sein – zumindest zwingt es den Studienbewerber zur Selbstanalyse. Denn neben Information, einer Reihe von Unwägbarkeiten, wie dem richtigen Dozenten und der passenden Arbeitsgruppe, ist die eigene Motivation der wesentliche Faktor beim Studienerfolg.

Zu guter Letzt: Probieren geht über Studieren

Was spricht denn dagegen, dass Du erst zum übernächsten Semester Dein Studium beginnst und dich davor ein wenig ausprobierst, in verschiedenen Bereichen? Die beste Methode sind hier Praktika. Die meisten Praktika sind zwar gar nicht oder schlechter bezahlt als normale Nebenjobs, sie bringen Dir jedoch im Gegensatz zum Regaleinräumen im Supermarkt oder Kellnern echte Berufserfahrung, die sich auch später, bei eventuellen Bewerbungsschreiben, im Lebenslauf verdammt gut machen.

Weiterführender Link:

Die wohl umfassendste Übersicht über die aktuell angebotenen Studiengänge bietet die Seite studienwahl.de , die von der Agentur für Arbeit getragen wird.



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