Wer als Student nicht in einer WG wohnt, bezieht in der Regel eine eigene kleine Wohnung. In dieser verbringt man die Abende oder Wochenenden allein, wenn die Freunde keine Zeit haben – dadurch kann es schnell einsam werden. Gerade in der ersten Zeit fühlt man sich in der neuen Wohnung oft erdrückt und sehr einsam. Abhilfe suchen viele Studenten mithilfe eines Hundes, denn dieser bietet Gesellschaft und ist immer da, wenn man ein anderes Lebewesen braucht. Doch bevor man sich einen Hund anschafft, sollte man sich der Herausforderungen bewusst sein, die ein solches Tier an einen Studenten stellt. Studieren mit Hund, kann das gutgehen?

Studieren mit Hund: Alltägliche Bedürfnisse des Hundes

Ein Hund ist nicht nur dann da, wenn man ihn braucht, sondern auch zu Zeitpunkten, in denen man lieber alleine wäre oder Zeit für sich hätte. Das Tier muss mindestens zweimal täglich ausgeführt werden – dies kann ein Student morgens vor den Vorlesungen erledigen und abends zur Entspannung einen längeren Spaziergang machen. Mindestens einmal am Tag sollte man dem Hund schließlich einen längeren Auslauf gönnen. Jungtiere brauchen darüber hinaus Erziehung und Beschäftigung, und zwar auch dann, wenn sie nicht nach draußen müssen.

Kosten für Studenten, die einen Hund versorgen müssen

Ein Hund braucht regelmäßig frisches Futter. Das Trocken- oder Nassfutter stellt seine Grundlage dar, gelegentlich kann man ihm auch Leckerlis gönnen. Zusammen mit der Ausstattung wie Korb, Halsband und Leine stellt dies noch den geringsten Kostenfaktor dar. Problematisch kann es für Studenten werden, wenn der Hund erkrankt und teure Medikamente braucht. Wenn sie sich trotzdem einen Hund halten wollen, sollten sie eine Krankenversicherung abschließen, damit sie den Hund im Ernstfall behandeln lassen können und er nicht unnötig leidet. Wenn man sich die Versicherung leisten kann, spricht allerdings aus finanzieller Hinsicht nichts mehr gegen einen Hund.

Der Hund als Begleiter während des Studiums

Viele Studierende legen sich bald nach dem Einzug in eine neue Wohnung einen Hund zu. Sie sollten sich allerdings nicht dazu verleiten lassen, nur noch Zeit mit ihrem Hund zu verbringen, wenn sie Gesellschaft wollen. Vielmehr sollte der Hund ein Begleiter sein, ähnlich einem guten Freund, für den man jedoch nicht alle anderen möglichen Freundschaften aufgibt. Der richtige Hund für den Studenten kann auch einmal alleine bleiben, wenn der Besitzer etwas mit den menschlichen Freunden unternehmen will oder an der Hochschule sein muss. Geeignet ist ein älteres, erzogenes Tier, mit dem man zumindest nicht mehr trainieren muss, da es die Hundeschule bereits hinter sich gelassen hat. Ein charakterlich geeigneter Hund lässt sich durchaus auch von Studenten halten, die bereit sind, ihm Zeit zu schenken, auch wenn sie knapp ist.


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