Mit einem Studium sind mittlerweile auch in Deutschland fast überall Studiengebühren verbunden. In vielen Bundesländern werden Studiengebühren erhoben, die Universitäten selbst fordern Verwaltungsgebühren.
Ein Studium ist vielerorts längst nicht mehr umsonst und besonders für Studenten, die neben ihrem Präsenzstudium nicht arbeiten können, eine große Belastung.

Qualität und Gebühren

Auch mit einem Fernstudium sind gewissen Kosten und diverse Gebühren verbunden. Viele Berufstätige, die an Weiterbildung interessiert sind, entscheiden sich gerade wegen der Kosten für Lernmaterialien, Kurse und feste Semester- oder Monatsbeiträge gegen ein Fernstudium und somit gegen einen Studienabschluss. Wer trotz anfallender Kosten ein Fernstudium absolvieren will, sollte sich in der Auswahl der Fernuni aber nicht nur von Geldfragen lenken lassen. Entscheidend ist die Qualität der Fernuniversität, die Frage nach ihrem Ruf, die Dauer des Studiums und die Möglichkeiten, die sich mit dem jeweiligen Studienabschluss verwirklichen lassen.

Private und staatliche Fernschulen

Grundsätzlich sind staatliche Fernuniversitäten günstiger als private. In Deutschland ist die Fernuni Hagen die einzige staatliche Universität, die ein berufsbegleitendes Fernstudium anbietet. Bei privaten Anbietern variiert neben den Kosten natürlich auch die Qualität sehr stark. Beides darf bei der Planung des Fernstudiums nicht außer Acht gelassen werden.
Meist sind die Kosten zunächst unveröffentlicht und müssen über Informationsbroschüren direkt beim Anbieter angefordert werden.

Die Finanzierung des Fernstudiums

Um die anfallenden Kosten zu bezahlen, bieten einige Universitäten Ratenzahlungen an. Außerdem kann gegebenenfalls BaFöG beantragt werden (bis zum Alter von 30 Jahren), es können spezielle Studienkredite in Anspruch genommen werden und das berufsbegleitende Fernstudium kann von der Steuer abgesetzt werden. Je nach Fernuni und Studiengang schwanken die Kosten sehr stark. Ein Fernstudium kann insgesamt nur etwa 2000 Euro kosten, kann aber auch je nach Anbieter und Studienfach die 10000 Euro überschreiten.

Fazit

Am wichtigsten ist der letztendliche Nutzen des Fernstudiums. Egal ob preiswert oder teuer – es muss dem Berufstätigen neue Möglichkeiten eröffnen können. Da ist gegebenenfalls die günstigere Variante die bessere, andererseits muss manche einer tiefer in die Tasche greifen, um sich mit seinem Studienabschluss seine Karriereträume zu erfüllen.


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