Das Für und Wider eines Fernstudiums beschäftigt jeden lernwilligen Arbeitnehmer vor dem Beginn des Studiums. Kosten, Lernzeit, Karrierechancen und verschiedene Fernuniversitäten werden gegeneinander abgewogen.
Die Entscheidung für oder gegen ein Fernstudium fällt oft nicht leicht. Aber nicht nur der potentielle Fernstudent muss über Vor- und Nachteile des weiterbildenden Studiums nachdenken. Auch Arbeitgeber sind von der Entscheidung ihrer Angestellten betroffen und reagieren ganz unterschiedlich auf das berufsbegleitende Fernstudium.
Angestellte mit Ehrgeiz und dem Willen, sich ständig weiter zu bilden, sind natürlich jedem Chef willkommen. Andererseits haben einige Arbeitnehmer die Befürchtung, die Arbeitskraft des Studenten könnte unter dem Studium leiden. Es gibt auch für Arbeitgeber eine lange Pro und Contra Liste, was das berufsbegleitende Studium angeht. Die Frage ist, wie der Fernstudent damit umgehen sollte.

Dem Chef vom Fernstudium berichten

Nach der Entscheidung für das weiterbildende Studium stellt sich die Frage, ob der Arbeitgeber von der Immatrikulation unterrichtet werden sollte. Oft ist unklar, wie ein Unternehmensleiter auf das Studium reagieren wird.

Unterstützung durch den Chef

Natürlich muss ein Arbeitnehmer seinem Chef nicht vom Studium in der Freizeit berichten. Es könnte sich aber lohnen, da einige Arbeitgeber ihre Angestellten nicht nur emotional, sondern sogar finanziell beim Studium unterstützen. In der Regel sind Arbeitgeber – wie Studien und Umfragen ergeben konnten – beeindruckt von der Eigeninitiative und dem Ehrgeiz eines Fernstudenten. Sie selbst erhoffen sich Vorteile für die Firma vom neuen Wissen des Angestellten, der außerdem oft bessere Aufstiegschancen mit dem Studienabschluss bekommt.

Ablehnung durch den Chef

Nicht immer bekommen Fernstudenten die erhoffte Unterstützung durch ihren Arbeitgeber – weder auf emotionale Art, noch auf finanzielle Weise. Einige Chefs befürchten eine Belastung der Firma durch den Fernstudenten, der möglicherweise nicht mehr mit vollem Elan und insbesondere nicht zeitintensiv seine Arbeit ausführt. Andere sind zwar beeindruckt von der Selbstdisziplin des studierenden Berufstätigen, fürchten aber, dass der Student nach seinem Abschluss die Firma verlassen könnte, um seine Karrierepläne voll auszuleben.

Fazit

Das Fernstudium ist auch für den Arbeitgeber ein zweischneidiges Schwert. Die Entscheidung, dem Arbeitgeber vom berufsbegleitenden Studium zu berichten, sollte der Fernstudent vom Betriebsklima und seiner Beziehung zum Unternehmen und zu seinen Vorgesetzten abhängig machen. Auch hier können und müssen Vor- und Nachteile abgewogen werden.
Generell sind Chefs aber vom Lernwillen eines Angestellten begeistert und fördern die Anstrengungen des Fernstudenten. In den meisten Fällen zahlt sich die Offenheit über die persönliche Weiterbildung aus, indem die studentischen Bemühungen auf unterschiedliche Weise honoriert werden.


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