Die Abschlussarbeit im Rahmen eines Praktikums bei einem Unternehmen zu schreiben bietet diverse Vorteile. Neben dem deutlich praktischeren Themenbezug bekommt man die Möglichkeit, Inhalte zu erarbeiten, die nach der Abgabe auch eine reale Verwendung finden können. Gleichzeitig profiliert man sich, wenn man möchte für eine zukünftige Stelle im Unternehmen.

Das Unternehmen genau auswählen

Besonders mit Hinblick auf die Zeit nach dem Abschluss empfiehlt es sich, das Unternehmen, bei dem man seine Abschlussarbeit schreiben genauestens auszuwählen. Oftmals lassen sich die Chancen auf eine Einstellung – einen guten Abschluss vorausgesetzt – schon im Vorfeld klären. Kleinere, mittelständische Unternehmen haben hier gegenüber Großkonzernen deutlich die Nase vorn. Doch sollte man sich auch nicht zu sehr von großmündigen Versprechungen locken lassen und wenn möglich, derartige Aussagen schriftlich fixieren. Nur zu gerne locken Unternehmen Praktikanten mit Versprechungen an, die später nicht eingehalten werden.

Betreuung im Unternehmen

Die Betreuung der Abschlussarbeit sollte im Vorfeld geklärt werden. Viele Unternehmen suchen preisgünstige Arbeitskräfte und finden diese in Form von Praktikanten, ohne diesen einen echten Mehrwert durch die Tätigkeit zu geben. Bei einer Abschlussarbeit ist der Student jedoch auf Informationen und Hilfe angewiesen, um das Thema entsprechend sorgfältig bearbeiten zu können. Eine intensive Betreuung durch einen Unternehmensmitarbeiter ist daher nicht nur wünschenswert, sondern unerlässlich. Zu klären ist hierbei auch der Zeitraum des Praktikums. Allen Beteiligten muss klar sein, was es bedeutet, wenn beispielsweise das Praktikum für eine Abschlussarbeit über einen Zeitraum von 6 Monaten angelegt ist. Der Wechsel des Betreuers mitten in dieser Zeit kann für den Studenten von Nachteil sein, da ein neuer Betreuer gegebenenfalls andere Prioritäten mitbringt.

Abstimmung des Themas

In der Regel wird das Thema der Abschlussarbeit durch das Unternehmen vorgegeben. Der Student kann jedoch im Dialog mit seinen Betreuern (Unternehmens- und Hochschulseite) Einfluss nehmen auf die Eingrenzung sowie Themendetails. Wie auch dem Hochschulbetreuer sollte der Student seinem Betreuer von Unternehmensseite aus in regelmäßigen Abständen über die Fortschritte der Abschlussarbeit auf dem Laufenden halten. Dies dient weniger der Kontrolle als vielmehr dazu, zu prüfen, ob sich das Thema in die gewünschte Richtung entwickelt oder ungewollt abdriftet.

Der Verbleib der Arbeit nach der Abgabe

Wer seine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreibt, sollte im Vorfeld abklären, welche Rechte sich das Unternehmen an der Arbeit einräumt. Möglich ist zum Beispiel eine unternehmensinterne Veröffentlichung und Weiterverwendung, des Textmaterials. Ferner kann sich ein Unternehmen auch eine Sperrklausel in eine Abschlussarbeit hineinschreiben lassen, wenn im Text vertrauliche, unternehmensinterne Informationen verwendet werden. Dann darf die Abschlussarbeit ausschließlich einem zu benennenden Personenkreis zur Verfügung gestellt werden.


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