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Darf ich als Student mehr als 20 Stunden arbeiten?

Dürfen Studenten mehr als 20 Stunden arbeiten? Ja und Nein.
Wer als Minderjähriger in den Sommerferien gejobbt hat, wird wissen, dass er nur einige Stunden am Tag arbeiten durfte. Es handelt sich dabei um gesetzliche Regelungen, die die Kinderarbeit verhindern sollen. Auch als Student fragt man sich natürlich, wie lange man eigentlich arbeiten darf. Der typische Teilzeitjob überschreitet 20 Stunden wöchentlich für gewöhnlich nicht, doch reich wird dadurch kein Studierender. Einige könnten durchaus noch mehr arbeiten und müssen dafür natürlich wissen, ob das überhaupt zulässig ist.

Freie Einteilung der Zeit

Studenten dürfen sich ihre Zeit grundsätzlich so einteilen, wie sie wollen. Sie sind in den seltensten Fällen noch minderjährig und unterliegen damit staatlichem Schutz oder dem Einfluss der Eltern. Als Erwachsene über 18 können sie selbst entscheiden, wie viel sie arbeiten. Wenn sie die Möglichkeit haben, in einem Beschäftigungsverhältnis mehr als 20 Stunden pro Woche zu arbeiten, so dürfen sie das tun. Sie können auch mehrere Jobs parallel annehmen, sofern ihre Arbeitsverträge das zulassen, wodurch sie ebenfalls auf mehr als 20 Arbeitsstunden in der Woche kommen können.

Bedeutung für den Arbeitgeber

Studenten werden in der Regel als Teilzeitkräfte eingestellt. Das bedeutet nach §2 TzBfG, dass sie weniger Arbeitsstunden als ein vergleichbarer Vollzeitmitarbeiter des Betriebs haben dürfen. In der Regel bedeutet das, dass ein Student laut Gesetz nicht mehr als etwa 20 Stunden im gleichen Betrieb arbeiten darf, da er dadurch nicht mehr als Teilzeitmitarbeiter gelten würde. Wenn der Betrieb grundsätzlich längere Arbeitszeiten für die Vollzeitkräfte hat, kann sich das dahingehend ändern, dass der Student auch als Teilzeitkraft noch mehr als 20 Stunden bei der Arbeit verbringen darf.

Ist es sinnvoll, als Student länger als 20 Stunden zu arbeiten?

Jeder Student sollte vorsichtig abwägen, ob er wirklich länger als 20 Stunden in der Woche arbeiten möchte, bevor er entsprechende Schritte einleitet. Gerade die Bachelor-Studiengänge gleichen einem Vollzeitjob, sodass sie es kaum noch zulassen, neben dem Studium zu arbeiten. Auch Studiengänge, die auf Staatsexamina hinführen, erfordern mehr Zeit, als man anfangs vielleicht denken mag. Bevor man sich dazu bereit erklärt, mehr als 20 Wochenstunden für die Arbeit neben dem Studium zu opfern, sollte man sich deswegen seines Leistungsstandes an der Hochschule absolut sicher sein. Wenn man erkennt, dass man die Zeit für die Nacharbeit braucht, sollte man sich lieber andere Finanzierungsmethoden suchen, anstatt Zeit bei der Arbeit zu verbringen, die man eigentlich nicht erübrigen kann.



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