Nebenjobs und weitere Geldquellen sind wichtig für Studenten, denn sie haben enorme finanzielle Verpflichtungen und müssen diesen nachkommen können. Allerdings können die meisten Studenten nicht unbegrenzt dazuverdienen, denn dann müssen sie Steuern zahlen oder ihre Leistungen werden gekürzt, da man davon ausgeht, dass sie sich selbst versorgen können. Dadurch lohnt sich die Arbeit nicht mehr, da sie nur Zeit investieren, für die sie effektiv nicht mehr Geld in die Kasse bekommen. Daher sollten sich Studenten vorher umfassend informieren.

Grenzen bei BAföG-Leistungen

Das eigene Einkommen muss bei jedem neuen BAföG-Antrag angegeben werden. Wenn man zu viel eigenes Einkommen erwirtschaftet, kann sich das negativ auf die Leistungen auswirken, die letztendlich bewilligt werden. Wenn man auf die BAföG-Leistungen jedoch angewiesen ist, sollte man darauf achten, diese Grenze nicht zu überschreiten, denn wenn man einmal keine Arbeit mehr hat oder für die Prüfungen lernen muss, sollte man sich auf die Höhe der BAföG-Leistungen verlassen können. Ein Minijob auf 400€-Basis ist für gewöhnlich kein Problem – wenn man jedoch wesentlich mehr verdient, sollte man sich zum Beratungsgespräch bei der Hochschule anmelden und die Frage nach den BAföG-Leistungen abklären.

Grenzen zur Steuerpflicht

Ganz unabhängig davon, welche Leistungen ein Student zur Studienfinanzierung erhält – durch seine Arbeit kann er steuerpflichtig werden. Wenn die Einkünfte den jährlichen Freibetrag übersteigen, müssen eine Steuererklärung angefertigt und Steuern abgeführt werden. Die Grenze dafür liegt in jedem Jahr unterschiedlich. Grundsätzlich bereitet ein Job auf 400€-Basis noch keinerlei Probleme, denn steuerpflichtig wird man erst ab einem Einkommen, dass 8004€ jährlich übersteigt. Selbst im dualen Studium wird die Ausbildungsvergütung diesen Betrag vermutlich nicht übersteigen – es sei denn, man arbeitet in einem Unternehmen, das bekannt für die gute Bezahlung ist.

Wann entfallen Grenzen?

Wenn man die Grenze zur Steuerpflicht außer Acht lässt, gibt es auch für Studenten durchaus die Möglichkeit, viel Geld zu verdienen, ohne in Konflikte zu geraten. Wer einen Studienkredit bei einer privaten Bank bewilligt bekommen hat, erhält diesen nicht einkommensabhängig. Man kann somit auch sehr viel Geld pro Monat verdienen, beispielsweise durch eine selbstständige Tätigkeit, und erhält trotzdem noch so lange weitere Zahlungen der Bank, wie man möchte. Studienkredite sind deswegen unter Studenten beliebt, die trotz der Arbeit gerne etwas finanzielle Absicherung hätten, falls sie einmal in einem Monat nicht genug verdienen konnten oder kürzer treten mussten, um für wichtige Klausuren lernen zu können.


Falls du irgendwelche Fragen oder Anregungen hast, dann zögere bitte nicht, und schreib uns eine Nachricht.