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Promotion: Im Ausland promovieren

Was ist im Ausland anders?

Ein Promotionsstudium im Ausland unterscheidet sich zum Teil erheblich vom deutschen Promotionsstudium.

Die Unterschiede sind hierbei von Land zu Land verschieden. In Großbritannien und insbesondere in den USA dauert eine Promotion im Schnitt deutlich länger als in Deutschland. Eine Promotionsdauer von 5 bis 7 Jahren ist dort nicht ungewöhnlich. Der Grund hierfür ist, dass das Promotionsstudium in diesen Ländern zum einen auch für Bachelorabsolventen zugänglich ist und ein Promotionsstudent neben seiner Doktorarbeit zum Teil sehr viele Pflichtveranstaltungen besuchen muss. Diese Promotionsstudiengänge sind also sehr viel verschulter, als es in Deutschland der Fall ist. Aus diesem Grund ist man als Promotionsstudent auch zur Zahlung von Studiengebühren verpflichtet. Dies kann sehr schnell sehr teuer werden, insbesondere da es beispielsweise in Großbritannien keine Doktorandenstellen gibt sondern nur Stipendien, die zum Teil nur die Studiengebühren decken.

Sie können allerdings auch im Ausland promovieren, indem Sie die Promotion an einer deutschen Universität durchführen, Ihre Forschungsarbeit aber im Ausland machen. Dies ist natürlich nicht immer möglich und bedarf einer ganzen Menge Engagement und Vorausplanung Ihrerseits.

Wie findet man einen Doktorvater im Ausland?

Um einen Doktorvater im Ausland zu finden, können Sie genauso vorgehen, wie Sie es auch in Deutschland tun würden. Fragen Sie den Betreuer Ihrer Abschlussarbeit nach Empfehlungen. Außerdem sollten Sie Ihn bei Bewerbungen in Eigeninitiative als Referenz angeben. Ob er damit einverstanden ist, als Referenz angegeben zu werden, sollten Sie im Vorfeld mit ihm abklären.

Auch sollten Sie schon während des Studiums beispielsweise durch freiwillige Praktika, Kontakte zu weiteren Professoren knüpfen, die Sie dann als zusätzliche Referenz angeben können. In einigen Ländern wird es schwieriger sein als in anderen, einen Doktorvater zu finden. So funktioniert das französische Promotionssystem so, dass freie Doktorandenstellen zentral mit den besten französischen Absolventen besetzt werden. Als Deutscher findet man in diesem Vergabesystem keine Berücksichtigung. Möchten Sie also in Frankreich promovieren, sind Ihre Möglichkeiten sehr eingeschränkt, da Ihnen nur Stipendien und die wenigen frei besetzbaren Stellen offen stehen. Falls es mit der Promotion im Ausland nicht klappt, bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit im Anschluss an Ihre Promotion, einen Postdoc im Ausland zu machen.



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