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Einfach Vokabeln lernen: Die besten Methoden

Um eine Fremdsprache richtig gut zu beherrschen, ist ein großer Wortschatz unabdingbar. Doch je älter man wird, desto schwieriger wird es, sich Sachen zu merken. Das ist bei Namen, Telefonnummern und natürlich auch bei neuen Vokabeln so. Um trotzdem nicht ohne Worte dazustehen, gibt es Tricks und Kniffe, wie das Vokabellernen leichter fällt.

Der Klassiker ist natürlich der Karteikasten. Hier schreibt man die Vokabel auf eine Karteikarte. Nach und nach geht man die Karten durch und die, bei denen man sich an die Vokabel erinnern konnte, wandern ganz nach hinten in den Kasten, die anderen werden wiederholt. Am nächsten Tag dasselbe Spiel: Man wiederholt alle Vokabeln und die gewussten Vokabeln wandern noch ein Fach weiter nach hinten. Diese Methode funktioniert auf dem herkömmlichen Weg, aber auch im Internet gibt es Karteikasten. So kann man einfach online lernen.

 

Bilder im Kopf

Eine etwas schwierigere, aber ebenfalls effektive Methode ist die erweiterte Eselsbrücke. Das ist eine Möglichkeit, nicht nur Vokabeln, sondern auch Namen, Zahlen und Fachbegriffe zu lernen. Denn wichtige Begriffe kommen überall vor, ob in den Grundlagen der Mathematik, oder auch in den Tiefen der Mikroökonomie. Der Trick dahinter: Man nimmt die Vokabel und verpackt sie in eine kleine Geschichte. Diese Geschichte kann man sich leichter merken und somit auch das dazugehörige Wort. Diese Technik wird auch von den meisten Gedächtnisprofis genutzt.

Im Detail funktioniert die Methode so: Man nimmt ein Wort aus der Fremdsprache und überlegt, welches deutsche Wort diesem ähnlich klingt oder ein ähnliches Schriftbild hat. Dann überlegt man sich mit diesem Wort eine kleine Geschichte. Manchmal reicht auch nur ein Satz, wenn er besonders bildhaft ist. Mit dem Satz „Wenn man zu viel Koffein trinkt, landet man im Sarg“, kann man sich beispielsweise das englische Wort für Sarg leichter merken. Denn das ist coffin und hört sich so ähnlich an wie Koffein. Wenn man diese Verbindung einmal hergestellt hat, lässt sich das Wort leichter hervorrufen, weil man sich einfacher an den Satz erinnern kann als an die einzelne Vokabel mit ihrer Bedeutung.

 

Versaut ist gut

Diese Methode nutzt auch Oliver Geisselhart. Er gilt als deutsche Gedächtnispapst und war schon mit 16 Jahren Gedächtnistrainer. Hierfür gibt er folgenden Tipp: „Die Bilder, mit welchen die einzelnen Vokabeln gelernt werden, sollten einigermaßen passen. Wenn sie dann noch absurd, lustig, brutal, bescheuert, übertrieben oder versaut sind, haften die Vokabeln richtig gut.“

Unabhängig davon, welche Methoden man nun nutzt um sich fremde Wörter zu merken, wichtig ist, dass man seinen eigenen Lerntypen kennt. Jeder Mensch ist verschieden und das gilt natürlich auch beim Lernen. Die Didaktik hat deswegen vier Lerntypen festgelegt, zu denen sich die meisten Menschen zuordnen lassen.

 

Jeder nach seiner Vorliebe

Für auditive Lerner steht vor allem die Wissensaufnahme durchs Hören im Vordergrund. Auch wenn es anschauliche Tafelbilder oder Grafiken gibt, der auditive Lerner braucht einen Menschen, der die Sachverhalte erklärt. Wer am besten visuell lernt, der ist mit Schaubildern und Diagrammen gut bedient. Der visuelle Lerner kann dies am besten verarbeiten und verstehen. Für ihn ist es am besten, wenn die Inhalte schriftlich und grafisch dargestellt werden.

Wer gerne und viel redet hat nicht nur unbedingt ein großes Mitteilungsbedürfnis, vielleicht lernt er auf diese Weise auch am besten. Denn Lerntyp Nummer drei ist der kommunikative Lerner. Er lernt am liebsten in Gesellschaft und braucht jemanden, mit dem er über das gelernte sprechen und diskutieren kann. Dur den Meinungsaustausch bleiben bei ihm die Argumente besser hängen. Der letzte Lerntyp ist ein Macher: Der motorische Lerner hat am liebsten etwas in den Händen, wenn er etwas lernen muss. Learning by doing ist sein Motto. Wenn er eigene Erfahrungen macht, lernt er am besten.



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