Obwohl das Studium an sich eine der schönsten und auch entspanntesten Zeiten des Lebens ist, gibt es durchaus anstrengende Momente, allen voran die gefürchtete Prüfungsphase. Die durch Bologna beschlossene Umstrukturierung zum Bachelorprogramm macht es den Studenten nicht gerade einfacher. Die neuen Studiengänge warten nach jedem einzelnen Semester mit mündlichen und schriftlichen Prüfungen auf, kommen dann auch noch mehrere Hausarbeiten dazu, kann es schon mal recht stressig werden. Damit der Traum vom Studium nicht zum Alptraum wird, helfen schon einfache Tipps, um Schreibblockaden und der Prokrastination vorzubeugen.

Einen Plan machen

Bei all der freien Zeiteinteilung kann ein wenig Struktur nicht schaden. Wird nicht von vornherein das Thema vom Dozenten gestellt, wäre es am klügsten, sich dieses bereits zu Beginn der Veranstaltungen zu suchen, so kann man gezielt daraufhin arbeiten. Doch seien wir mal ehrlich, in den meisten Fällen findet sich das Hausarbeitsthema erst ganz am Ende des Semesters.

Um nicht in die Verlegenheit zu geraten, die Bearbeitung ständig aufzuschieben, hilft bereits ein Zeitplan. Ein bisschen Struktur nimmt die Angst und verschafft Überblick. Die Materialbeschaffung kann je nach Umfang mehrere Wochen in Anspruch nehmen, es muss gesammelt, gelesen und sortiert werden. Dies ist mühsam und sehr aufwendig, doch nimmt man sich stattdessen eine Aufgabe vor, die noch weitaus anstrengender ist, wie z.B. das Renovieren der Wohnung, wirkt die kleine Hausarbeit gar nicht mehr so furchteinflößend. Mit der Materialsichtung ist auch schon die Hälfte der Arbeit getan, denn das Schreiben an sich dauert in der Regel nur einen Bruchteil davon, oftmals nur wenige Tage.

Pausen gönnen

Ein wichtiger Punkt im Zeitplan sind Pausen. Es bringt nichts, krampfhaft über seinen Aufzeichnungen zu hocken und keinen anständigen Satz mehr zustande zu bringen. Zwischendurch muss auch für Zerstreuung und Entspannung gesorgt werden. Ein freier Kopf kann besser und letztlich auch schneller arbeiten. Also kein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man nach einem arbeitsreichen Tag noch mit Freunden ins Kino geht.

Auch wenn der Grundtext fertig ist, sollte nach Möglichkeit eine Pause gemacht werden. Das Liegenlassen bringt sogar Vorteile: nach einer Woche liest sich ein Text ganz anders. Fehler werden entdeckt und Sätze können noch einmal umgestellt werden.


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