An sich ist der Studienverlauf vor allem bei den neuen Bachelor-Studiengängen mit dem guten alten Jump-and-Run-Spiel zu vergleichen: es ist eine Jagd auf Punkte und gute Noten. Ziel des Bachelor-Studiums ist es, einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss zu erhalten oder die Grundlage für ein Master-Studium zu schaffen. Dafür sind natürlich möglichst gute Noten von Vorteil. Aber zählt wirklich jede einzelne Prüfung schließlich auch in die Abschlussnote?

Module beim Bachelor

Bei einem Bachelor-Studium sind die einzelnen Studienabschnitte in unterschiedliche sogenannte Module eingeteilt, die die Abschnitte fächerübergreifend und auch thematisch passend miteinander verknüpfen.

Jedes Modul wird mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung (auch in Form von Semester- oder Hausarbeiten) abgeschlossen und deren Ergebnisse fließen zu unterschiedlichen Anteilen schließlich in die Gesamtnote ein, die am stärksten durch die Bachelorarbeit bzw. –prüfung beeinflusst wird. Das erzeugt natürlich eine ständige Leistungsbereitschaft, aber auch einen gewissen Druck, immer gute Noten zu schreiben.

Credit Points für ein erfolgreiches Studium

Neben der Prüfungsnote erhält der Student auch eine bestimmte Anzahl an Credit Points. Ihre Zahl hängt davon ab, wieviel Zeit ein x-beliebiger Student durchschnittlich braucht um das entsprechende Modul erfolgreich abzuschließen. Die Credit Points sind ein Produkt des European Credit Transfer System (ECTS) und bieten die Möglichkeit, problemlos von einer Uni an eine Fachhochschule zu wechseln. Zudem erleichtert das System die Anerkennung von Studienleistungen, die während eines Auslandsaufenthaltes gewonnen wurden.


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