Der Bildungshunger der Studenten sollte theoretisch durch die „Alma mater“ gestillt werden, zumal gerade bei den neugestalteten Bachelorstudiengängen lautstarke Klagen über Zeitmangel geäußert werden. Wer sich als Studierender dennoch auf einem anderen Gebiet als dem Studienfach weiterbilden möchte, findet bei den Volkshochschulen ein breites Angebot. In den meisten Fällen dürfte es allerdings weniger die Fähigkeit sein, endlich die Spaghetti perfekt al dente zu kochen, als vielmehr der Umgang mit Rechnerprogrammen oder die Verbesserung von Sprachkenntnissen. Kostenfrei ist diese freiwillige Weiterbildung nicht, aber für Studenten gibt es Rabatte.


Bildung für die Hälfte

Wieviel die Studentenrabatte betragen, lässt sich nicht allgemein sagen. Sie beginnen bei moderaten 10% und können bis zu 50% betragen. Allerdings sagen Prozentzahlen auch nicht alles, denn die Hälfte von Viel kann immer noch mehr sein als das lediglich um ein Zehntel reduzierte Wenig. Bei der finanziellen Planung ist auch immer zu beachten, dass möglicherweise Bücher oder Unterrichtsmaterial angeschafft werden muss, so dass die reinen Kurskosten nur einen Teil der Gesamtkosten ausmachen.


Bauchtanzen und besser Reden

Wenn bisher von Studentenrabatt die Rede war, dann täuscht diese Bezeichnung eine nicht vorhandene Exklusivität vor. Auch Schüler, Auszubildende, Wehrdienst- und Zivildienstleistende kommen in den Genuss der selben Ermäßigung, die beispielsweise in Hamburg 50% der Kursgebühr beträgt. Wer genauer hinschaut, kann dann allerdings erfahren, dass manche Kurse nicht zu ermäßigten Gebühren angeboten werden.
Es bleibt also nur wieder der bekannte Rat, sich im Vorfeld an der gewünschten Volkshochschule zu informieren, sonst wird der Rhetorikkurs oder die Einführung in die Welt des Bauchtanzes eventuell doch teurer als geplant.


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