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Stipendium und Krankenversicherung

Ein Stipendium beeinhaltet meist, im Gegensatz zu einer festen Anstellung, keinerlei soziale Absicherung wie Krankenversicherung oder Rentenversicherung. Eine einheitliche Regelung gibt es, vor allem bei Stipendien für Promovierende, nicht. Wenn man nicht im Zuge des Stipendiums krankenversichert ist, gibt es nur die Möglichkeit, sich selbstständig zu versichern. Wie der Beitrag in diesem Fall zu bemessen ist, variiert je nach Art und Höhe des Stipendiums.

Krankenversicherung für Studenten mit Stipendium

Zählt das Stipendium, das ein Student bekommt, nicht als Einkommen, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie er sich krankenversichern kann. Eine Möglichkeit ist, sich bei den Eltern in der Familienversicherung mitzuversichern. Das ist aber nur machbar, wenn zusätzlich zu dem Stipendium nicht mehr als 400 Euro monatlich dazu verdient werden. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, sich als Student krankenzuversichern oder den Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte zu bezahlen. Für Studenten gibt es seit 01. Juli 2009 einen vom Gesetzgeber festgelegten, einheitlichen Tarif. Bei einer reinen Krankenversicherungen beträgt dieser einheitlichen Tarif 53,40 Euro monatlich. Wird zusätzlich zur Krankenversicherung eine Pflegeversicherung gewünscht, wird bei der studentischen Krankenversicherung ein zusätzlicher Beitrag von 9,98 Euro für Studenten mit, 11,26 Euro für Studenten ohne Kinder, die älter als 23 Jahre sind, fällig.
Zählt das Stipendium als Einkommen, muss der Beitrag zur Krankenversicherung mit dem einheitlichen Krankenversicherungssatz berechnet werden.

Krankenversicherung für Promovierende mit Stipendium

Bei Promovierenden gelten für ein steuerfreies Stipendium ähnliche Regelungen wie für Studenten. Liegt das zusätzlich zum Stipendium erzielte Einkommen bei 0 oder maximal 400 Euro kann sich ein Promovierender zum Beispiel bei seiner Frau familienversichern. Ebenfalls möglich ist in sehr seltenen Fällen der Studententarif, sofern der Promovierende als Student an einer Universität eingeschrieben ist. Wenn der Promovierende nicht als Student eingeschrieben ist oder über der Einkommensgrenze liegt oder zu alt ist, um mit dem Studententarif versichert zu werden, muss er sich freiwillig Versichern. In diesem Fall wird von vielen Krankenversicherern das Stipendium als Einkommen angesehen und anhand des Stipendiums der Beitrag ermittelt. Grundsätzlich ist es für Promovierende am einfachsten, wenn sie sich persönlich bei ihrer bisherigen Krankenkasse erkundigen, welche Möglichkeiten für sie bestehen.



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