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Studiengänge mit hohen und mit niedrigen Abbruchraten

Abbrecherquoten gehen zurück

Zuerst einmal die gute Nachricht: Durch die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master sowie weiteren Reformen im Hochschulwesen konnten die Abbrecherquoten in den vorhandenen Studiengängen in Deutschland deutlich gesenkt werden. Dennoch zeigen bestimmte Fachbereiche immer noch höhere Quoten als die anderen Bereiche.
Die Geisteswissenschaften weisen noch eine hohe Anzahl an Studienabbrechern auf. Die Gründe hierfür liegen zum Einen darin, dass deren Arbeitsmarkt über viele Jahre keine guten Zukunftsprognosen zeigte und dadurch viele Studenten abschreckte. Zum Anderen gab es für viele Geisteswissenschaftler oft keine eindeutigen Aufgabenfelder nach dem Studium und sie mussten oft improvisieren. Durch die Einführung des Bachelors konnte jedoch ein klarerer Rahmen geschaffen werden.

Die Anforderungen an die Studis steigen

Weitere Sorgenkinder des deutschen Hochschulwesens sind die Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler, deren Abbrecherraten trotz drastischer Reformen gestiegen sind. Der Grund hierfür liegt in der Verkürzung der Regelstudienzeit trotz gleichbleibenden Leistungsanforderungen, womit viele Studenten überfordert sind.
Die Studiengänge, die stärker verschult und weniger Freiraum in der Erstellung des eigenen Stundenplans lassen, weisen erstaunlicherweise viel geringere Abbrecherquoten und beweisen den Durchhaltewillen der Studenten. Zu diesen verschulten Studiengängen zählen vor allem Medizin, Jura und Pharmazie. Weitere Gründe für diese positiven Ergebnisse sind der klare Rahmen, die diese Fächer im Gegensatz zu den Geisteswissenschaften zeigen. Die Studenten wissen genauer, in welche Berufe sie mit ihrem Studium einsteigen können und haben so die Chance, den Arbeitsmarkt besser abzuschätzen.

An Chemie und Physik “scheitern” viele

Auch um die Naturwissenschaften stand es bereits besser, denn deren Abbruchquoten zeigen einmal wieder eine steigende Tendenz. Besonders betroffene Fächer sind Chemie und Physik mit Abbrecherquoten von bis zu 30%. Auch um die Studiengänge Elektrotechnik, Informatik und Mathematik steht es nicht besser. Hier sorgen vor allem falsch eingeschätzte Anforderungen an die Studenten für die hohen Abbruchsquoten.



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