Eine Studienplatzklage kostet Zeit – wie jede Klage. Vom Widerspruch bis zur einstweiligen Verfügung gehen einige Wochen ins Land, und die Sache zieht sich noch länger hin, falls die Hochschule ihrerseits gegen die einstweilige Verfügung vorgeht und sich damit weitere Instanzen anschließen.
In jedem Fall sollte eine Studienplatzklage möglichst sofort nach Eingang des Ablehnungsbescheids begonnen werden.

Wie lange dauert eine Studienplatzklage?

Durch die Maßnahme des Widerspruchs und die anschließende einstweilige Verfügung kann das Verfahren weitgehend beschleunigt werden und unter Umständen eine zügige Zulassung zum Studium erreicht werden.
Allerdings kann die Universität oder Hochschule gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen. In diesem Fall schließt sich eine weitere Instanz an, das sogenannte Hauptsacheverfahren. Dabei entscheidet das zuständige Verwaltungsgericht in der Sache, und das gesamte Verfahren zieht sich in die Länge.
Als allgemeiner Anhaltspunkt kann gelten, dass die Gerichte bis zum Jahresende die Fälle aus dem Wintersemester entschieden haben und bis Mitte des Jahres die Fälle für das Sommersemester. Die Zulassung verspätet sich also jeweils um etwa drei Monate. Diese Verspätung kann von den Universitäten durch spezielle Kurse zum Nachholen des Stoffes aufgefangen werden.

Wie kann man die Zeit sinnvoll nutzen?

In jedem Fall sollte man die Zeit, die man nicht an der Universität studieren kann, sinnvoll nutzen und sich in den Stoff einarbeiten. Dazu kann man Bücher ausleihen oder kaufen, Kommilitonen um Lektüretipps bitten oder auch versuchen, Zugang zu alten Klausuren zu bekommen. Im Grunde kann man alles tun, was auch das Erstsemester tut, um langsam in den Studiengang einzusteigen. Dann fällt der tatsächliche Einstieg nach der Zulassung in jedem Fall leichter, und man verpasst nicht allzu viel Stoff.


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