Eine Studienplatzklage verursacht Kosten, die man nur in bestimmten Fällen erstattet bekommt.

Welche Kosten fallen an?

Kosten entstehen für den eigenen Anwalt und für Gerichtskosten, sowie unter Umständen für den Anwalt der beklagten Hochschule, falls man das Verfahren verliert.
Mit dem eigenen Anwalt kann möglicherweise ein Pauschalhonorar vereinbart werden, so dass man gleich zu Beginn des Verfahrens weiß, welche Kosten insgesamt entstehen.
Die Höhe der Kosten kann stark variieren. Sie hängt unter anderem von der Anzahl der beklagten Hochschulen ab und davon, wie lange die Klage letztlich läuft. Sollte sich das Verfahren möglicherweise sogar über mehrere Instanzen hinziehen, weil die einstweilige Verfügung seitens der Hochschule nicht akzeptiert wird, werden die Kosten einen nicht unerheblichen Rahmen einnehmen und können dann schnell im vierstelligen Bereich liegen.

Wer übernimmt die Kosten?

Möglichst frühzeitig sollte man prüfen lassen, ob eine eigene Rechtschutzversicherung oder die der Eltern die Kosten für die Klage übernimmt. Es gibt durchaus Rechtschutzversicherungen, die den Bereich des Hochschul- oder Verwaltungsrechts, in den eine Studienplatzklage fällt, abdecken. Oft rechnen die Anwälte ihre Leistung dann sogar direkt mit den Versicherungen ab, so dass man damit gar nichts zu tun hat. Beachten muss man hier noch, dass die meisten Rechtschutzversicherungen eine Wartezeit am Anfang einkalkulieren, in der keine Leistung erbracht wird. Diese Wartezeit liegt in der Regel bei drei Monaten. Die Versicherung sollte also nicht ganz „frisch“ und ausschließlich für die Kostenübernahme der Studienplatzklage abgeschlossen werden. Das fällt möglicherweise bei der Versicherung auf, so dass sie die Übernahme der Leistung verweigert.
Wenn keine Versicherung zur Verfügung steht, besteht wiederum teilweise die Möglichkeit, die angefallenen Kosten steuerlich geltend zu machen. Hier kann der Steuerberater weiterhelfen.


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