Die private Krankenversicherung ist ein Garant für beste ärztliche Leistungen und bevorzugte Behandlung. Normalerweise steht sie jedoch nur Angestellten mit einem gewissen Einkommen oder Selbstständigen zur Verfügung. Außerdem ist sie als sehr teuer bekannt und wird vielen Studenten als Option bekannt sein, die gerade im Alter zur teuren Falle werden kann. Was sie nicht wissen: Auch als Student kann man privat krankenversichert sein, und oftmals lohnt sich das sogar finanziell.

Private Krankenversicherung für Studenten

Wer sich als Student selbst krankenversichern lassen will, da er aus der Familienversicherung austreten möchte, hat die freie Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Versicherung. Letztere hat den Vorteil, dass sie für Studenten mit allgemein guter Gesundheit sogar unterhalb des dreistelligen Bereichs liegen kann, was die Mitgliedsbeiträge angeht. Dadurch sparen Studenten also nicht nur Geld, sondern kommen in den Genuss von besonderen ärztlichen Bevorzugungen und bekommen auch Medikamente wie Paracetamol von der Krankenversicherung erstattet. Sie treten zwar kurzfristig für die Medikamente und Behandlungen in Vorleistung, erhalten jedoch nahezu alle Behandlungen von der Krankenversicherung als Erstattung zurück.

Wie versichert man sich privat?

In Deutschland ist jeder Mensch krankenversicherungspflichtig. Das bedeutet, dass man sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern lassen und angeben muss, wohin man wechselt, wenn man dies möchte. Da die private Krankenversicherung eine alternative Form darstellt, muss man sich zunächst von der gesetzlichen Krankenkasse von der Versicherungspflicht befreien lassen. Dann kann man die private Krankenversicherung eingehen und gehört ab sofort zu denjenigen Patienten, die Ärzte bevorzugt behandeln und gerne auch nach den offiziellen Sprechstundenzeiten empfangen.

Was muss man bei der privaten Krankenversicherung beachten?

Die Kritik an der PKV ist durchaus nicht ungerechtfertigt. Studenten als junge Erwachsene können noch sehr günstig versichert werden, da sie vermutlich nur geringe Kosten verursachen werden. Typische Studentenpräparate wie pflanzliche Mittel zur Leistungssteigerung oder Kopfschmerztabletten nimmt die Versicherungsgesellschaft dabei in Kauf. Je älter man wird, desto teurer wird eine PKV jedoch – auch, wenn Erkrankungen auftreten, die länger behandelt werden müssen, kann sich der Beitrag erhöhen. Sobald das Studium beendet ist, sollte man sich deswegen um den Ausstieg und den Wechsel der Krankenversicherung bemühen, wenn man selbst auch zu dem Schluss kommt, dass es ein langfristig günstigeres Angebot geben könnte. Auf diese Weise entgeht man unnötig hohen Kosten, denn wenn man anlässlich eines zwingenden Tarifwechsels nicht die Versicherung aufgibt, ist es nur schwer, sie wieder zu verlassen – es sei denn, man gehört gar nicht mehr zum Personenkreis, der für sie in Frage kommt.


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