Einige junge Erwachsene entscheiden sich für Studiengänge, die jahrelanges Lernen mit sich bringen. In dieser Zeit arbeiten sie nicht und sorgen dementsprechend auch nicht für ihre Rente vor. Vielen Studierenden macht es jedoch Angst, dass sie dadurch der altbekannten Altersarmut zum Opfer fallen könnten, da sie nicht ausreichend vorgesorgt haben. Deshalb machen sie sich schon früh Gedanken darüber, ob es sinnvoll wäre, bereits als Student einen Beitrag zur Rentenversicherung zu leisten und sich in weiser Voraussicht abzusichern.

Pflichtbeiträge und freiwillige Zahlungen

In die gesetzliche Rentenversicherung muss man unter bestimmten Umständen auch schon als Student einzahlen. Wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann es erforderlich werden, bereits durch einen Ferienjob oder eine praktische Nebentätigkeit parallel zum Studium einzahlen zu müssen. Auch durch eine Berufstätigkeit während des Studiums wird man gelegentlich beitragspflichtig. Genaue Informationen dazu kann man sich in den entsprechenden Broschüren der Deutschen Rentenversicherung anlesen, die auch auf die Information für Studenten großen Wert legt. Wenn man die Möglichkeit hat, der Zahlung zu entgehen, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man das wirklich möchte – denn ein Land kann sich letztendlich nur so viel Sozialstaat leisten, wie die Bürger zahlungswillig sind. Freiwillige Nachzahlungen kann man bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres leisten und damit schon als Student beginnen.

Private Absicherung fürs Alter: Rentenversicherung – schon als Student?

Verantwortungsbewusste Studenten wissen, dass sie trotz ihrer Bildung eines Tages unter Altersarmut leiden können. Daher sichern sich immer mehr junge Menschen zusätzlich ab, auch wenn sie in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Entsprechende Angebote findet man beispielsweise bei Banken und Versicherungen, die spezifische Konzepte für die Versorgung im Rentenalter entwickelt haben. Beachten sollte man dabei, dass man einen monatlichen Mindestbeitrag einzahlen muss, damit sich die Geldanlage überhaupt lohnt. Deswegen ist diese Form der Absicherung vor allem unter Studierenden beliebt, die am Ende des Monats zumindest noch etwas Geld übrig haben, das sie auch an die Seite legen können. Grundsätzlich macht eine zusätzliche Absicherung jedoch für jeden Studenten Sinn – gerade dann, wenn das Studium sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man nur vergleichsweise kurz in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen wird. Möglicherweise erklären sich auch die Eltern des Studenten bereit, einen kleinen Beitrag in eine zusätzliche Absicherung einzuzahlen, sodass die eigenen Beiträge sich in einem bezahlbaren Bereich bewegen. Aufstocken kann man eigene Beiträge auch nachträglich noch, einen sicheren zusätzlichen Teilbetrag zur Rente hat man dadurch trotzdem.


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