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Umfang: Wie viele Wörter sollte eine Bachelorarbeit/Masterarbeit haben?

Der zu erreichende Umfang einer Abschlussarbeit ist oftmals nicht exakt festgelegt. Nicht nur die Studenten haben unterschiedliche Meinungen und Ansichten bei dieser Thematik, auch Professoren und Betreuer von Abschlussarbeiten divergieren in ihren Aussagen. Wie findet man nun verbindlich heraus, wie viele Wörter beziehungsweise Seiten man in seiner Abschlussarbeit unterbringen muss?

Die Vorgaben abklären

Der erste Blick sollte immer in die Prüfungsordnung der Hochschule führen. Sind im Paragrafen über die Erstellung der Abschlussarbeit jedoch keine genauen Angaben zum Umfang der Arbeit gemacht, führt der nächste Weg zum jeweiligen Erstprüfer. Dieser sollte in der Lage sein, Auskunft darüber zu geben, welchen Umfang die Arbeit haben muss, um seinen Anforderungen zu genügen. Beachten sollte man hierbei, genauestens abzuklären, ob es sich um die Wort- oder die Seitenzahl handelt. Je stärker eine Abschlussarbeit mit Tabellen, Grafiken und Übersichten durchsetzt ist, desto größer ist die Abweichung beider Werte.

Ist man über die Vorgaben des Erstprüfers im Zweifel, kann man zusätzlich noch den Weg über den Prüfungsausschuss gehen. Dieser sollte in der Lage sein, eine zumindest verbindliche Aussage über einen gewissen Rahmen, der eingehalten werden muss, zu geben.

Richtwerte für Abschlussarbeiten

Um schon einmal mit der Abschlussarbeit beginnen zu können, kann man sich an gewissen Richtwerten orientieren, die nicht allzu stark von den individuellen Vorgaben der Hochschule abweichen sollten. Eine Bachelorarbeit sollte demnach aus circa 9.000 bis 15.000 Wörtern bestehen, was bei einer durchschnittlichen Verwendung von Grafiken und Tabellen etwa 30 bis 50 Seiten Gesamtumfang ergibt. Selbstverständlich spielt dabei auch die Formatierung der Seiten, beispielsweise der zu nutzende Seitenrand, eine zentrale Rolle und muss entsprechend berücksichtigt werden.

Eine Masterarbeit ist in der Regel etwas umfangreicher als eine Bachelorarbeit und liegt meist zwischen 12.000 bis maximal 20.000 Wörtern, woraus sich etwa 40 bis 70 Seiten reiner Textinhalt ergeben.

Was für die Vorgabe zählt

Als Text- beziehungsweise Inhaltsseiten zählen grundsätzlich alle Seiten ab der Einleitung, bis hin zum Fazit und Schlusswort. Damit werden Inhalts-, Tabellen-, Abbildungs- und Literaturverzeichnisse, Anhänge, eidesstattliche Versicherungen, Deckblätter und sonstige Erklärungen nicht mit eingerechnet.

Bei Vorgabe einer bestimmten Seitenzahl kann zusätzlich noch geklärt werden, wie formatierungsbedingte Leerseiten zu handhaben sind. Erfolgt die Vorgabe nach Anzahl der Wörter, braucht dies nicht berücksichtigt zu werden.

Die Vorgaben einhalten

Der alte Grundsatz „Viel hilft viel!“ ist bei der Erstellung einer Abschlussarbeit völlig fehl am Platz. Wer die Vorgaben des Erstprüfers beziehungsweise der Prüfungsordnung klar verfehlt, muss mit einem Abzug bei der Endnote rechnen. Der Student zeigt damit nämlich, dass er nicht in der Lage ist, ein wissenschaftliches Thema richtig einzugrenzen und die relevanten Informationen auf einen bestimmten Umfang zu verdichten.

Fazit

Grundsätzlich ist die Prüfungsordnung nach möglichen Vorgaben zu studieren. Enthält diese keine relevanten Informationen, ist der Betreuer/Erstprüfer zu konsultieren. Als grobe Richtlinien gelten 9.000 bis 15.000 Wörter für Bachelorarbeiten und etwa 12.000 bis 20.000 Wörter für Masterarbeiten.



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