Als Zitat bezeichnet man die Wiedergabe des Gesagten eines anderen. Wörtliche, also direkte Zitate, die mit Anführungszeichen gekennzeichnet werden, und sinngemäße, indirekte Zitate (ohne Anführungszeichen) müssen durch vollständige Quellenangaben gekennzeichnet werden.
Beim Zitieren kann man zwei Systeme anwenden.

Die Fußnote

In einigen Fachbereichen wird das Zitieren mittels Fußnote bevorzugt. Eine Fußnote wird am Ende des Zitates eingefügt. In der Fußzeile werden dann die entsprechenden Quellenangaben gemacht. Diese enthalten den Nachnamen und Vornamen des Autors, den Titel, den Erscheinungsort, das Erscheinungsjahr sowie die Seitenzahl des Zitates. Auch die Angabe der Buchauflage ist möglich. Bei indirekten Zitaten wird vor die Quellenangabe das Kürzel „vgl.“ für „vergleiche“ gesetzt. Wird eine Quelle mehrmals hintereinander auf einer Seite zitiert, werden nicht alle Angaben wiederholt, sondern lediglich der Ausdruck „ebenda“ oder auch „ibidem“ verwendet.

Amerikanisches Zitieren

Die andere Methode Zitate zu kennzeichnen wird allgemein als „amerikanische“ Zitierweise bezeichnet. Dabei erfolgt die Angabe der Quelle nicht in einer Fußnote sondern im Fließtext in einer runden Klammer. Dabei werden lediglich der Name des Autors sowie das Erscheinungsjahr und die Seitenzahl angegeben. Leitest du das Zitat im Text mit der Nennung des Autors ein, müssen in der Klammer nur das Jahr und die Seitenzahl angegeben werden.
Vor allem bei geisteswissenschaftlichen Arbeiten ist diese Zitierweise beliebt.

Wichtig ist auch hier eine klare Linie. Zitiere einheitlich und wechsel nicht im Laufe der Arbeit die Zitierweise. Wenn du nicht weißt, welche Zitierweise in deinem Fachbereich verwendet wird, frage einfach deine Kommilitonen oder am besten gleich deinen Betreuer.


Falls du irgendwelche Fragen oder Anregungen hast, dann zögere bitte nicht, und schreib uns eine Nachricht.