Die Wahl des Betreuers sollte man sich gut überlegen, denn der Betreuer oder die Betreuerin ist in den Monaten der Bearbeitung die erste Anlaufstelle bei Problemen.
Kann man sich die Betreuung frei auswählen, gibt es verschiedene Faktoren, die in Betracht gezogen werden sollten.


Lieblingsbetreuer/in oder Lieblingsthema?

Zum einen solltest du natürlich auf die Ausrichtung des Dozenten achten. In welcher Fachrichtung forscht er und welche Themen betreut er oder sie normalerweise? Es ist eigentlich nicht ratsam ein bestimmtes Themengebiet zu wählen, nur weil man dann von seinem Lieblingsprofessor betreut werden kann. Andererseits bringt auch das beste Thema nichts, wenn die Betreuung miserabel ist und man sich in der Bearbeitung des Themas vom Betreuer allein gelassen fühlt. Du solltest versuchen eine Kombination aus guter Betreuung und angenehmen Thema zu finden.
Hast du einen Dozenten als Betreuer ins Auge gefasst, solltest du einen Termin für seine Sprechstunde ausmachen, in der du dann direkt mit dem Dozenten klären kannst, ob er deine Abschlussarbeit betreuen würde. Besonders beliebte Dozenten sind oft überbelegt und müssen eine Betreuung aus diesen Gründen vielleicht ablehnen. Kläre also möglichst frühzeitig, ob eine Betreuung möglich ist.

Intensive Betreuung oder Arbeit im Alleingang?

Auch wichtig ist, wie weit die Unterstützung des Betreuers geht. Brauchst du jemanden, dem du alle paar Wochen deine Fortschritte mitteilen kannst und der dir Feedback zur bisherigen Arbeit gibt? Oder arbeitest du lieber komplett selbstständig und bist froh, wenn dein Betreuer sich möglichst wenig in deine Arbeit einmischt? Nicht alle Dozenten bieten die gleichen Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten. Dein Betreuer sollte also zu deiner Arbeitsweise passen.

 

Zweitgutachter/in – zweite Wahl?

Auch bei der Wahl deines Zweitgutachters solltest du dir überlegen, wen du auswählst. Zwar ist die eigentliche Betreuung der Arbeit die Sache des Erstgutachters, dennoch sollte man sich bei der Wahl des Zweitgutachters nicht blind entscheiden. Viele Universitäten bieten auch die Möglichkeit, den  oder die Zweitgutachter/in aus einem anderen Fachbereich zu wählen. Gerade bei interdisziplinären Themen kann es hilfreich sein, die Arbeit von jemandem bewerten zu lassen, der einen anderen Blickwinkel auf das Thema hat.


Falls du irgendwelche Fragen oder Anregungen hast, dann zögere bitte nicht, und schreib uns eine Nachricht.