Was ist zu beachten bei Erst- und Zweitwohnsitzen?

Es ist in Deutschland so, dass man normalerweise einen Zweitwohnsitz versteuern muss. Die Zweitwohnsitzsteuer muss aber von Studenten nicht entrichtet werden, wenn sie als ihren Hauptwohnsitz den Elternwohnsitz angeben. Wenn man aber in zwei Städten eine eigene Wohnung hat, so muss man wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und diese Steuer bezahlen. Es ist dann natürlich für viele Studenten günstiger, den Erstwohnsitz in die Stadt zu verlegen, in der man studiert und eventuell den anderen Wohnsitz in der Heimatstadt aufzugeben.
Wenn man sich das finanziell leisten kann, zwei Wohnungen zu bezahlen und die Zweitwohnsitzsteuer zu bezahlen, so ist es rechtlich aber trotzdem so, dass man dort, wo man länger als drei Monate lebt, seinen Hauptwohnsitz angeben muss. Und da Studenten meistens fünf Tage in der Woche studieren und eventuell zwei Tage frei haben, wird der Hauptwohnsitz in der Stadt sein, in der man auch studiert.

 

Was muss man noch beachten?

Wenn man Halter eines Kfz ist, so ist man auch verpflichtet, dies an dem neuem Wohnsitz zuzulassen. Versäumt man dies, kann dies zur Erteilung von Strafen führen. Auch andere Behördengänge gestalten sich leichter, wenn man den Wohnsitz an dem Ort angemeldet hat, an dem man auch studiert. Denn dann muss man nicht Zeit an der Universität versäumen, wenn man mal Erledigungen hat, wie beispielsweise das Verlängern eines Personalausweises. Oft vergeben sich für Studierende auch Vergünstigungen finanzieller Art, wenn man seinen Wohnsitz wechselt.


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