Braucht man in einer WG einen Mietvertrag?

Natürlich sollte man auch in einer WG auf einen Mietvertrag bestehen, denn hier werden Höhe der Miete und auch der Nebenkosten festgelegt. Hier wird auch eine eventuelle Kaution vermerkt und es können auch besondere Regelungen im Zusammenleben schriftlich festgehalten werden. Das können die Reinigung der Wohnung, insbesondere der Gemeinschaftsräume, aber auch Rechte wie die Benutzung der Küche und des Bades sein. Auch Ruhezeiten können hier schriftlich geregelt werden und das Empfangen von Besuch. Denn man sollte auch wissen, ab wann aus einem Besuch ein zusätzlicher Mitbewohner wird. All das wird in einem Mietvertrag geregelt, denn zusätzliche Bewohner kosten die Gemeinschaft natürlich zusätzliches Geld. Die Kosten für Strom und Wasser und andere Nebenkosten werden durch alle geteilt. Sollte ein Bewohner einen besonders großen Raum, oder auch mehrere Räume, nutzen so ist es üblich, dass dieser Bewohner auch einen größeren Anteil an Nebenkosten bezahlt. Das kann anhand der Quadratmeterzahl errechnet werden und so wird eine größere Gerechtigkeit beim Zahlen der Nebenkosten erreicht.

Ablöse von Möbeln und Einrichtungsgegenständen

Bei einer WG werden natürlich Möbel für eine Küche oder die gemeinschaftlich genutzten Räume angeschafft. Der Mieter der WG der auszieht, möchte natürlich das Geld für den Anteil an seinen Möbeln vom Nachmieter wieder zurückbekommen. Dieser Anteil sollte schriftlich festgehalten werden, damit man bei seinem Auszug auch wieder diesen Anteil zurückerstattet bekommt. Es ist natürlich oft auch so, dass Zimmereinrichtungen abgelöst werden sollen. Das ist natürlich nicht immer möglich, da man eigene Möbel besitzt. Viele Mieter einer WG, die ausziehen suchen aber nur Nachmieter, die ihre Einrichtung mit ablösen.

Wenn man sich entschließt, den Preis für eine Zimmereinrichtung zu entrichten, so sollte man auch dies vertraglich fest halten, damit der Vormieter nicht nach Monaten kommen kann, um seine hier vergessenen Möbel abzuholen. Alles was vertraglich und schriftlich festgehalten ist, kann später nicht mehr angefochten werden. Zahlungen sollten nur über ein Konto mit Verwendungszweck oder gegen Aushändigung einer Quittung erfolgen. Ohne eine Quittung sollten keinesfalls Zahlungen geleistet werden, auch wenn man den Vormieter eventuell gut kennt.


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