Studenten haben nach dem Umzug an den Studienstandort sehr viel um die Ohren. Die neue Wohnung möchte in eine lernfreundliche Umgebung verwandelt werden, in der man sich wohl fühlt. Man muss die öffentlichen Verkehrsverbindungen durchgehen, um den Weg zur Hochschule kennen zu lernen. Möglicherweise müssen auch noch letzte finanzielle und bürokratische Angelegenheiten geklärt werden, bevor es entspannt losgehen kann. Zu den einfacheren Aufgaben gehört die Ummeldung als Student, die man jedoch recht bald nach dem Umzug erledigen muss.

Die Ummeldung – was erwartet einen als Student?

Studenten, die sich ummelden müssen, informieren sich am besten auf den Seiten der Gemeinde darüber, wo sie sich dafür melden müssen. Bei Großstädten können solche Infos gelegentlich schwer zu finden sein – dann ruft man am besten eine allgemeine Nummer der Gemeinde an und fragt nach. Der Mitarbeiter ist dazu verpflichtet, den Ansprechpartner zu nennen, bei dem man den Termin beantragen kann. Zur Ummeldung bringt man den Personalausweis mit und macht sich vorher Gedanken darüber, ob man den Wohnsitz der Eltern beibehalten möchte und in welcher Form man das tun will. Er kann entweder Hauptwohnsitz bleiben oder zum Zweitwohnsitz werden, man kann ihn aber auch ganz aufgeben. Nachdem man die neue Anschrift genannt hat, wird diese auf dem Personalausweis vermerkt und man kann mit der Meldebescheinigung wieder gehen. In der Regel ist der Vorgang gebührenfrei.

Was tun mit der Meldebescheinigung?

Die Meldebescheinigung ist ein wichtiges Dokument, das aufbewahrt werden muss. Zunächst muss man sie dem neuen Vermieter vorlegen, damit dieser weiß, dass man unter der neuen Adresse tatsächlich auch gemeldet und damit erreichbar ist. Danach heftet man sie am besten sicher ab, denn für Verträge wie die Stromrechnung wird man sie unter Umständen noch brauchen. Auch die Registrierung bei Diensten, für die man die Adresse glaubhaft belegen können muss, erfordert gelegentlich die Meldebescheinigung.

Der richtige Termin für die Ummeldung als Student

Jedes Bundesland hat eigene Fristen für die Ummeldung. In den meisten Ländern muss man sich innerhalb von einer Woche nach dem Umzug umgemeldet haben. Es reicht dafür seit 2007 der Besuch des neuen Einwohnermeldeamtes, das Amt des alten Wohnortes muss nicht mehr aufgesucht werden. In den Ländern Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen und Bremen muss man sich innerhalb von zwei Wochen umgemeldet haben. In der Regel wird noch nichts passieren, wenn man diese Frist um einige wenige Tage überschreitet.


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